Band 
Erster Band.
Seite
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gen und ernste Drohungen zn gewinnen gesticlif, welcheverspräche», sie die verborgensten Wege zu fuhren, undHoffnung gaben, daß sie den Riemen noch in der Dun-kelheit erreichen könnten.

In diesem Dorfe wurde zugleich der Versuch ge-wacht, durch Verbvrgenhalien der Stunde des Aufbru-ches und leiseS Abiuarschiren der lästigen Schaar dernachgefolgten französischen Flüchtlinge loS zu werden,deren bedeutende Zahl, ohne Waffen, keiner Vertheidi-gung mehr fähig, dein gewagten Unternehmen nur hin-derlich werden konnte; allein sie kamen in kurzer Zeitwieder nach, und hätten sich eher tödten, alö wiederabweisen lassen.

Unter ihrer zudringlichen Begleitung gieng der üben?theuerlicke Zug die ganze übrige Nacht hindurch schwei-gend, nach und nach aber wegen steigender Ermattungimmer langsamer im finstern Walde fort.

Ein feindliches Schicksal schien daö verlassene Triipp-chen auf Irrwegen ewig im Kreise herumzuführen, dennder Tag brach an, und der Wald nahm noch keinEnde, wiewohl die Wegweiser mehnnal versichert hatten,daß der Niemen nicht weit mehr entfernt seyn könne.

Gegen 7 Uhr Morgens begegneten der hoffnungslo-sen Truppe mehrere Bauern, welche die Nachrichtbrachten, daß die Haupt-Colonne die vergangene Nachtschon den Niemen in Kowno paffirt habe, alle Auswegeaus dem Walde von Kosaken beseht seyen, und dieHaupt-Strasse, welche längs dem Niemen nach Kownoführe, von Feinden wimmle.

Diese Nachricht, welche nun alle Hoffnung raubte,wenn nicht ein Wunder das unglückliche Häuflein rettete,