Band 
Erster Band.
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Wendungen zu Dreyen.

ES giebt zweyerley Arten der Wendungen zuDreyen.

Nach der einen Art bildet der mittelste Mann denMittelpunkt; das heißt, er dreht bey der ViertelSwen-dung sein Pferd auf der Gurt rechts oder links, derrechts oder links stehende Reiter zieht sein Pferd ineinem Viertelsbogen zurück um den mittlern Reiterherum, und der dritte Reiter schwenkt in einem ebensolchen Bogen neben den Mittlern vorwärts heraus.

Der einzige geringe Vortheil dieser Art der Wen-dung ist, daß die drey Reiter fast ganz auf dem Raumebleiben, welchen sie vor der Wendung im Gliede mit-einander einnahmen, allein die bedeutenden Nachtheilesind:

l) Daß daS Zurückziehen des einen Reiters imViertelsbogen um den mittlern Reiter herumj nuräußerst langsam geschehen könne.

2.) Daß durch dieses Zurückziehen der Pferde ineinem ViertelSkreiö die Beine derselben außerordentlichverdorben werden.

Man hat daher diese Art der Wendung mit Dreyenfast allenthalben mit Recht verbannt.

Nach der zweyten Art der Wendungen zu Dreyen,bildet der erste oder dritte Mann der Abtheilung denDrehpunkt und wendet sein Pferd auf der Gurt, diebeyden übrigen schwenken miteinander rechts oder links«eben ihm heraus.

Diese Art hat nicht nur den Vortheil der ersten,daß die Linie nur etwas weniges von dem Platze kommt,auf welchem sie vorher stand — sondern die Pferde