Band 
Erster Band.
Seite
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vergebens, nicht aus bloßer Eitelkeit hat Athc„ derPocile die Bildnisse der Helden von Mararhon, habendie Körner die EeraS ihrer Altvodcrn aufgestellt. Siewußten, wie wenige »ach ihnen, an derGlut vergötterterVoraltern in den spätesten Enkeln gleiches Heldenfeueranzuzünden, und ohne Unterlaß die Flamme anzufachen,welche die Marken schirmt, die Feinde vertilgt, undnimmer verlischt.« —•

Dort, wo das feit mehr als einem Jahrtausend merk-würdig gebliebene Altötting seine Thürme anü der schö-nen Flur deö ZnnS emporhebt, ist das Grabmahl deSFeldherrn Tilly in der Peters-Kapelle. Dieser Siegerin mehr als 30 Schlachten, grau geworden in denLagern, einfach wie der Römer CamilluS, tapfer undernst wie der spanische Eid, fromm, enthaltsam, undunermüdet, wie sein Fürst, der herrliche Max, war anTreue und Liebe für Fürst und Vaterland um vielesedler und großer als Wallenstein. Wenn dieser einenSänger an Schiller fand, hat von jenem unser unsterb-liche Bälde gesungen. Ohne Prunk und Auszeichnungumschließen die stillen Hatten der Kapelle den Grab-stein des Helden, dessen Kriegertugend zu schildern,der französische Marschall Grammont sich nicht enthal-ten konnte. Würdig, daß sein Andenken in der Brustder Krieger, deren Vorbild er ist, und in dem Gemü-the deö Volkes, dessen Zierde er bleibt, erhalten wtstde,wird seit Langem bey der Verwahrlosung des> Grab-mahles von Fremdlingen fein ehrwürdiger Bart zerrauft,werden seine Kleider zerrissen, und sein edler Leichnamverunstaltet, , während sein Name jin dem Laufe derZeiten, die so gerne vergessen, wem sie ihre Lorbeer»schuldig geworden, nach und nach verhallen wird. Vo»