Band 
Erster Band.
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zu lassen. Nach der Rückkehr aus dem Feldzuge vonAusterlitz beschäftigte sich der Kaiser oft mit dem Plane,die Höhen von Pariü zu befestige» und ließ mehrereEntwürfe in dieser Absicht anfertigen. Die Furcht,die Einwohner zu beunruhigen, die Ereignisse, welchesich mit einer unglaublichen Schnelligkeit folgten, hinder-ten ihn, diesem Plane Folge zn geben.— » Wie,« wirdman sagen, »ihr wollt Städte befestigen, welche»zwölf- und fünfzehntausend Toisen im Umfang haben?»Ihr werdet achtzig oder hundert Fronten haben, fünf»»zig- oder sechzigtausend Mann Besatzung brauchen»und achthundert oder tausend Geschütze in Batterie»stellen müssen- Aber sechzigtqusend Mann sind eine»Armee; ist eö nicht besser, dieselbe in der Linie zn»verwenden?««

»Dieser Einwurf wird allgemein gegen die großenFestungen gemacht; aber er ist falsch, weil er einenSoldaten mis einem Manne verwechselt. Ohne Zwei-fel braucht man, um eine große Hauptstadt zu verthei-digen, fünfzig bis sechzigtausend Mann, aber nichtfünfzig bis sechzigtausend Soldaten. Zn Zeiten desUnglücks und der allgemeinen Noth können StaatenMangel an Soldaten haben, aber eö wird ihnen niean Männern zu ihrer innern Vertheidigung fehlen.Fünfzigtaufend Mann, worunter zwey bis dreytausendKanoniere, werde» eine Hauptstadt vertheidigen, undihre Zngänge einem Heere von dreybis viermalhun,dcrttausend Man» verwehren, während in freyem Feldediese fünfzigtausend Mann, wenn sie nicht geprüfteSoldaten, und von erfahrnen Offizieren befehligt sind,durch einen Angriff von d,eyta»ftnd Mann, Kavallmtz