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Beleuchtung einer Rezension des Lehrbuchs für dieKriegs--Uebung rc. München 181Y, im 3ten Heftder Zeitschrift für Kriegswissenschaft, Stuttgard1819 und einer andern in der IenaischcilLiteratur-Zeitung, März 1820 .
Durch öffentliche Urtheile über Bücher will mantheils dem Publikum sagen, was eS darin zu erwartenhat, theils durch Berichtigung und Widerlegung desdarin befindlichen Schiefen und Unwahren, die Er-kenntniß des Wahren, Rechten und Schönen befördern.Dies geschieht, indem man den Widerspruch oder Ue-bereinstimmung und Zusammenhang des Inhalts mitallgemein zugestandenen Sätzen und Erfahrungen nach-weist. Wer blos auf diese Art, blos durch die Wahrheitfeiner Gründe einen Irrthum angreifen und vernichtenwill, der darf dies thun, auch ohne seinen Namen zu nen-nen ; die überzeugende Kraft liegt eben in der Wahrheitauf welche er seinen Angriff stützt. Wer z. B. behauptet,die Verfassung des englischen Heeres sey die beste,wird uns, wenn wir ihn persönlich auch nicht kennen,doch davon überzeugen wenn er zuvörderst die all-gemein anerkannten Grundzüge einer guten HeereS-Verfassung aufstellt — und dann auS Thatsachennachweist — daß die englische solche Grundzüge habe.