Band 
Dritter Band.
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6) Der sich au- diesen Eigenschaften ergebendePunkt, sey zugleich der wichtigste strategische Punkt,für die sich an der Donau bekämpfenden Staaten vonWesten oder Osten, das heißt: wenn es an der Donaueinen Punkt giebt, dessen Besitz für den Krieg zwischenOestereich und Frankreich in diesem Theile einzig ent-scheidend ist, und wenn wir denselben zu unsermWaffenplatz, zu dem Stützpunkt unserer ganzen Kriegs-macht machen, so ist Oesterreich oder Frankreich in ei-nem solchen Krrege gezwungen, uns zum All irten zu ha-ben, und daher gezwungen, d.ese Allianz mit uns, umjeden Preis zu erkaufen; wenn wir diesen Punkt abernicht, sondern einen andern zum Waffenplatz machen,so wird Oesterreich oder Frankreich nicht außerordent-lich viel au unserer Allianz liegen, denn wir könnenihnen weder den Kampf in unserm Lande verwehren,noch dem einen oder andern dasjenige biethen, was erbedarf (nämlich jenen entscheidenden Punkt) und waser nicht selbst erst schnell besetzen und befestigen odererobern müßte. — Bisher hatten wir gar keinen Halt-punkt, und mußten daher demjenigen dienen, der seinVerlangen mit Gewalt durchzusetzen wußte. — Habenwir aber einmal einen festen Punkt, der aber nichtder entscheidende für den Krieg jener Mächte ist, sindwir daher im Stande, dort unser Heer der Kriegs-» Pflichtigkeit zu entziehen, so benimmt uns' schon dieMöglichkeit deö EntziehenS dieses Theils der Kriegsmachtden Werth in den Augen beyder Theile, welchen wir fürihr Intereße haben, und wenn wir nur einen von bey-den Theilen zum Feinde haben,, so hat wenigstens derandere kein großes Intereße, unS gegen denselben zuschützen, weil er nichts an uns verliert, wa- man u)mnicht ersetzen könnte.