Band 
Dritter Band.
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Da Dillingen und Donauwerth zu viel westlich fürBaiern und zu nahe ohnehin an dem befestigt werden-den Ulm liegen, da Neuburg keine hinlängliche Stra-ßen-Verbindung hat, und in keiner geeigneten Gegendliegt, und da Passau der Endpunkt unsers Donautha-leö nicht zugleich ein Sammelpunkt seyn kann, so be-schränkt sich die Untersuchung über den geeignetestenPunkt an der Donau auf:

Reqensburg und Ingolstadt.

Daß die Gestalt Baierns keinen vollkommenen Mit-telpunkt erlaube, wurde schon oben gesagt, es muß da,her für einen solchen Wassenplatz, in dem sich das Heersammeln soll, eine andere Bedingung gesucht werden,welche zu einem Resultate führe.

Dieß wird dadurch geschehen, daß man die Möglich-keit berechne, in weicher Zeit der Femd auf diesemoder jenem Punkte, auK feinen Sammelplätzen anlan-gen könne. Die erste Frage, welche hieraus entsteht,ist diese:

Welches sind die nächsten Waffenplätze des Feindes?Gegen Westen ist Baiern durch Würkemberg und Ba-den so sehr entfernt von Frankreich, daß es gar keinerBerechnung bedarf, ob man aus ganz Barern, in irgend einem Punkte an der Donau eintreffen könne,vor.ein französisches Heer dort anlange. — Andersist's gegen Oesterreich. So nahe Baiern von Oester-reich umgeben ist, so ist doch der Mittelpunkt der öster-reichischen Monarchie sowohl entfernt, als überhauptdie Masse des österreichischen Staats so groß, daß einSammeln einer bedeutenden Macht, an der Westgränze,nicht ohne eine frühzeitige Bewegung im Innern, und