Band 
Dritter Band.
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untergeordnet, und erstere muß alles dort ausführenkönnen, wo eö die Strategie fordert, aber dennochwill ich die taktische Lage in Betrachtung ziehen.

Regens bürg hat eben so wenig eine, der Befesti-gung ganz günstige Lage wie Ingolstadt, diese istzu eben, ohne deckende Höhen, jene hat deren zu ausge-dehnte, zu sehr mit den höher» Zweigen verflochteneGebürgs - Enden, die auf dem linken Ufer weder flachnoch steil ablaufen (welche zwey Arten gleich gut wa-ren) sondern in mittlerer Böschung.

Nur auf dem rechten Ufer ist die gegen die Donausich sanft abflachende Höhe, für den Hauptlager-Playsehr geeignet, und diese Höhe umzieht diesen Theil imBogen, von einem rechten Donau-Ufer zum andern.

Der Regen, ein nicht unbedeutender Fluß, fälltbey Negensburg selbst, die Naab, und die minderbedeutende kleine Lab er, eine Stunde oberhalb Ne-gensburg, .in die Donau. — Diese Wasser im Be-reich deö festen Punktes zu haben, würde sehr gut seyn,aber dieser Zweck erfodert eine große Ausdehnung derBefestigung.

Die Ausdehnung bey einer Befestigung Regend-bnrgs wird daher allerdings sehr groß und durch dasTerrain bedingt; es fragt sich aber, ob dieß nicht auchzugleich ein großer Vortheil sey?

Der ganze Theil der Umgegend RegenöburgS, auf demlinken Ufer, besonders gegen Böhmen, ist der Auslaufdes unwirthbarsten, höchsten Theils des BöhmischenGebirgs — selbst die Ufer der Donau gegen Abensbergbey Abbach und Post-Saal rc sind steil und das dahinziehende Mittelgebirg bildet bedeutende Desileen.