Band 
Dritter Band.
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Wir selbst aber können wahrhaftig gegen einen somächtigen Feind, nicht mehr verlangen und gewinnen,als in dem vorher nothwendiger Weise hinlänglich ver-proviantirten und selbst produzirenden Raume, denFeind zur wirklichen Belagerung zu zwingen, ein Fortnach dem andern, ohne Erfolg fürs Ganze, wegzuneh-men, und so in vielen Monaten seine Kräfte zu zer-splittern. — Befreyt unS dann kein Allr'irter, keine po-litische Konjunktur, kein besonderes Glück, welches denKühnen, und denjenigen, welcher das Auserordentlichewagt, so oft begünstigt, — wohlan, dann fallen dieVertheidiger mit ihrem Vaterlande, und ihr letztes Blutfärbt wenigstens nicht fremden, sondern baierischenBoden. —

Betrachtung eineö Kriege- gegen Norden.

Gegen Norden ist kaum der Theil der Donau vonRegensburg bis Donau wvrth eine Basis zu nen-nen , weil vor dem übrigen Theile, große Länder undGebürge, mit ergenen Flußgebiethen liegen.

RegenSburg ist aber der nördlichste Punktder Donau, eS ist bey einem Kriege gegen Preußen,und einer Allianz mit Oesterreich, derjenige Punkt, wo-durch wir uns mit der österreichischen Macht in Böh-men in Verbindung setzen. Wem fällt nicht in die Augen,wie bedeutungslos dagegen Ingolstadt, in einemKriege gegen Norden sey, wenn N e gensburg, welche-so weit vorliegt, und wo sich alle Straßen mit demNorden sammeln, in des Feindes Hände gerathet; wieendlich dadurch alle Verbindung BaiernS mit der öster-reichischen Macht aufhöre. Daher genügt auch für die-sen Fall nur RegenSburg, darum erhebt sich Bai-