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Dritter Band.
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schritten hatten, kehrten bis gegen daS Ende des Jahres1812 nur mehr 30000 Mann,— größlentheils krankund ohne Waffen, — einzeln oder in ungeregelten Hau-fen zurück; 1.) nachdem Napoleon diese bejammerns-würdigen Neste seines HeereS verlassen, übernahmMurat ihre Führung von Wilna an die Ufer der Mem-mel, und von hier auf den drey großen Strassen, durchPreußen nach der Weichsel hin. — Königsberg In-sterburg, Danzig, Marienburg, Marienwerder, ElbingThoru, Plozk, 2.) und Warschau wurden den verschiedenen Corps der großen Armee zu Sammel-Plätzenangewiesen; die Depots der Kranken und Blessirtenbildeten sich an der Oder, in Stettin und Kustrin. Ausden aus Frankreich und den BundeSstaaten nachgerückten,und in Polen orgauisiten Reserven, so wie auS denpreussischen, österreichischen und sächsischen Hülfs-CorpSunter Maedonald, Schwarzenberg und Negnier bildetesich eine Streitmacht von 120000 Mann, mit welcheres möglich schien, die Fortschritte der vordringendenrussischen Armee zu hemmen, und wenigstens die Weichsel-

1) Von der Dwina bis nach Wilna bildete das baierischeCorpS die Arriergarde der großen Armee, und schützteso, obgleich selbst sehr schwach, die Trümmer derselbenvor den Angriffen des Wittgensteinischen Corps. VonWilna aus wurde dieses Corps von dem Strom derallgemeinen Flucht mit fortgerissen; — doch an denUfern der Memmel bildete sich wieder ein bewaffneterHaufe, welcher über Lick und Willenberg nach Plozksich zog, und den Rückzug der Cadres des baierisch-nArmee - Corps deckte.

2) Plozk an der Weichsel, war der für daS baierische Armee«.'Corps bestimmte Sammelplatz.