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Dritter Band.
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fett ungeheuern Mnudvorräthe nothwendig machten; —die Unmöglichkeit, eine hinreichende Besatzung zurück-zulassen, — die Hindernisse, welche der Vollendungder zum ersten Widerstand« unumgänglich nothwendigenArbeiten entgegenstanden,— und die Iahres-Zeit, wel-che durch die Eisdecke der Weichsel einen gewaltsame»Angriff auf den schwächsten Theil der Festung sehrwahrscheinlich machte, — wogen in den Augen jenerhöhern Militärs, welche den Zustaud dieses Platzesgenau kannten, alle Beweggründe für die Behauptungdesselben auf; — doch der W'lle des Kaisers Napoleonhob mit einem Mahle alle Zweifel und Rücksichten, 6)und nach einem am 5ten Jänner« 1813 erhaltenen

6) Den 5ten Jänner i8i5 erhielt General Graf vonWredevon dem als Lieutenant des Kaisers Napoleon komman-direnden König von Neapel den Befehl, eine Infanterie»Brigade von 5000 Mann nach Thorn zu schicken, diedase st die weiteren Befehle des Marschalls Davousterhalten werde. General Graf Wrede, wählte hiezu die2te Infanterie - Brigade des erst vor wenigen Tagenin Plozk reorganisirten 6t< Korp», welches ungeachtetaller eingetroffenen Derstarkungskolonnen nur mehr eineInfanterie - Divisivn von 2 Brigaden formirte. — Ge-neral - Major von Joller marschirte den löten Jännermit dieser Brigade von Plozk ab, und langte überWrozlaweck, Nieczava, und Razionsk den 2 Osten inThorn an. — Die Brigade bestand aus dem 2 ten undbten leichten Bataillon Merz und Hermann, aus demkombinirten 2ten und 6ten, — 5ten und?ten, — unddem 5ten und Uten Linien« Regimente, unter den Ober-sten Hoffnaß, Fortemps und Rodt — in Summa 3700Mann — Da das 4te leichte Bataillon Theobald, zudieser Brigade aehörig, schon den iiten nach Thornaufbrach, so betrug der Stapd der ganzen Brigade 4040