Den 2t eit März.
Die russische Infanterie machte deS Morgens zwi-schen 4 und 5 Uhr mehrere Bewegungen in der Ge-gend der Mühle. Die Vorposten vor dem alten Thore,in der St. Jakobs Vorstadt und am rothen Hausewurden durch Kosaken Patrouillen angegriffen, welchesich aber beym ersten Flintenfchuße zurückzogen.
Den Zt e n März. & _
Man bemerkte, daß Dauern beschäftigt waren, dieStraße auszubessern, welche längs der Weichsel hin-führt und am Jakobs - Thor endigt. Während derNacht desertirte ein Mann von den Vorposten, wodurchdie Aenderung des Feldgeschreys nothwendig wurde.Die Kosaken jfiengen einen Bedienten, welcher sich znweit vorgewagt hatte, um Sand zu suchen.
Den 4ten März.
Um 3 Uhr Morgen- hörte man zwischen den Po-sten an der Mühle und an dem Jakobs - Thor blän-keln, starke Kosaken - Patrouillen näherten sich diesenPosten; in einer halben Stunde war Alles wieder ru-hig. Bey Tages-Anbrach näherte sich ein Kosak, umZeitungen und geschriebene Auffoderungen auszuwerfen.Der Feind verstärkte die Infanterie auf den kleinenHöhen jenseits der Weichsel, um das Geschütz zu ver-theidigen , welches er dort aufgestellt hatte. DeS Abendshörte man einige Flintenschüsse auf der Vorposten-Liniebey der Mühle vor dem Jakobs-Thor, sie wurdendurch daS entkommene Pferd eines als Parlameutaieabgeschickten Offiziers veranlaßt.
Den 5ten März.
Alle größer» und kleinern Schiffe wurden zur DiS-