gen. Einige Schüsse der feindlichen Batterie wurdensogleich erwiedert. Der Feind verdoppelt seine Thä-tigkeit auf allen Punkten, läßt Schanzkörbe kommen undvermehrt seine Truppen. — Nachmittags entspann sicheine heftige Kanonade zwischen den feindlichen Batte-rien und denen der Festung. Das Schloß Dibowzeigte durch Signale an, daß der Feind sich vor-bereite, es anzugreifen. Gegen Abend sah man vielInfanterie auf der ganzen Linie. Eine Kolonne vonungefähr 3000 Mann nahm Position bey Nothwasser..
Nacht vom 6 ten auf den 7 ten April.
Wahrend der Nacht unterhielt der Feind aus seinenBatterien jenseits der Weichsel ein lebhaftes Feuer.Er warf viele Bomben und Haubch - Granaten in dieFestung.
Den 7ten April.
Mit Tages - Anbruch bemerkte man, daß er beyPodgorzc einen bedeckten Weg aufgeworfen habe, umzu den neuen Batterien zu gelangen, welche uur200 Toisen vom Schloße Dibow entfernt waren. EinrreueS Lager hatte sich bey Rothwasser gebildet. DieBatterien der Festung, wie auch das Schloß Dybowfeuerten auf die Arbeiter, welche sich bey Möckern undan dem Kloster von Podgorze zeigten.
Nacht v o m 7 t e n a u f d e n 6 t e n April.
Der Feind begann sein Feuer um 2 llhr Morgens— vorzüglich in der Richtung von Dibow.
Den 8 t e n April.
Man bemerkte viel Bewegung in seinem Lager zuPodgorze, wie auch an der Ziegelhütte, wo man Nach-mittags aus einer großen Barke viele Schanzkörbe aus-laden sah»