Band 
Dritter Band.
Seite
122
JPEG-Download
 

122

Kopfbedeckung.

Der Infanterist soll eine Kopfbedeckung haben, dievon solcher Beschaffenheit, von solchem Verhältnisse znseinem Körper ist, daß nie'seine Aufmerksamkeit, z. B.beym hinan klimmen von Höhen, bey starkem Winde,bey schneller Bewegung rc. rc., dahin gezogen werde»kann. Allein beschäftigt mit seinem Gewehre, mit sei-nen Bewegungen, vor dem Feinde oder in anderemDienste, soll er seine Aufmerksamkeit nur den Waffenweihen.

Auf dem Marsche ist jede unzweckmäßig schwere,oder überbaute Kopfbedeckung eine Last für ihn. Dieübel angebrachten Verzierungen, Schnüre, Büsche rc.rc., die gesammte Schwere derselben wirkt höchst »ach-theilig auf ihn, ermüdet den Mann, und macht densel-ben zum langer» anhaltenden Marsche untüchtig.

Der leichte einförmige Hut des Franzosen, in denfrühern Jahren, der spangenreiche, überzogne Helm derOesterreicher, der Helm mit schwerem Kamme, kurzAlle« mit der Zeit entstandene, mußte stets später demBesseren weichen , weswegen auch von diesen Kopfbede-ckungen in den meisten Armeen nichts mehr besteht. —>Die Hauptsache, der Hauptaugenmerk bey Konstruktioneiner zweckmäßigen Kopfbedeckung ist also aus daS ge-ringe Gewicht, wie auf das genaue, aber nicht durchSchrauben und Blechspangen drückende Anpassen der-selben zu werfe». —-

DaS KaSquet unseres Infanteristen theilt eine Mengeder oben angegebenen nachtheiligen Eigenschaften einerbeschwerenden Kopfbedeckung. I" eben so hohem Gradekostspielig dieses Kaöquet ist, insbesondere wegen des