Band 
Dritter Band.
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er wird aber jeßo mit allkm Fleiß reperi et. DeS Abend»gelangten wir in Mitterwalde an. Dieses ist das erste

er selbst die Grenadire in der Fronte, auf den Flankendie übrige Infanterie, gedeckt durch die Schuhen, wel-che die Höhen begleiteten, marschirte an Seefcld vorbeygegen die Scharnih. Eine große Menge rühm- undbeutgieriger Bauern schloß den Zug. Achtzehn Feuer«schlünde in der Front, erwarteten die Baiern nnikh«voll den Feind, der überall mit seinen Schützen die höch-sten Gipfel der Gebirge zu gewinnen suchte. HeindliGrenadiere stürmen von vorne, ein fürchterliches Feuerempfängt ste, und lange bleibt der Kampf zweifelhaft,bis in den Festungswerken ein Pulvermagazin in die Lustspringt. Durch dieß unglückliche Creiniß gezwungen,räumen die Baiern die Verschanzungen, und lassen demFeind nichts znrück, als Schutt, um seine Trophäen darauszu errichten.« (Siehe den Krieg in Tyrol von HauptmannBaur. München 1812 ,)

Der Aufruhr verbreitete sich nun durch das ganze Jnnthal,Ratkenberg mit dem Schlosse wird verloren — aber MarCmanuel erobert unterdessen den Paß Lueg mit Sturmund zerstreut den größten Dheil der Vertheidiger desBrenners . — Dieß und eine Anzeige des DorrückenSVendomes bestimmen den beharrlichen Kurfürsten seinenPlan trotz jenen Unfällen nicht auszugeben , sondern den-selben nur so lange zu verschieben, bis er die Aufstündeim Jnnthale gedämpft haben würde.

Nach blutigen Gefechten dieß und jenseits des Jnnsan der Martinswand, so wie bey Seefeld, wo die Oe-sterreicher und Tyroler mit großem Verluste geschlagenwurden, fiel die Scharnitz abermahls in die Hände derBaiern, bis nachdem alle Möglichkeit einer Vereinigungmit Vendome verschwunden war, und das Herr durchdie Scharnitz Tyrol »erlassend,! die Festungswerke demo-lirt wurden. —