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Dritter Band.
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sich bellischen Bauern selbiger Lande zwar mit einer starken

)00 Exccution gedrohet, so aber dennoch bis dato nicht effec-

mg tuirt worden. Der Ertrat desjenigen, was daselbst

die passiert, besteht in folgendem: Den 6. dieses erhielte»

der wir Nachricht, daß die ausgestandene Bauernknecbte samt

>ni densenigen, so sich zu ihnen geschlagen, in Pfarrkir-

die chen das PfleghauS geplündert, von da sich aus da-

au- Schloß Ncydeg begeben, dasigen Verwalter gesucht,

öeg und als sie ihn nicht gefunden, Alles zerschlagen und

Je- geplündert, was ihnen nur vorgekommen, mit Bedror

l»n hang, daß sie auch hiesigen Ort (Ortenburg) dergleichen

au mitspielen wollten, haben sich aber den 8. nach GrieS-

der bach, eine Meile von hier, ailwo ein Pfleggericht

rite ist, begehen; wir hörten alle Stunde Zeitung, daß sie

hell bereits im Anzüge aus unö wären, im Vorsatz unS zu

iche plündern, wir bekamen aber dennoch erst den 12. dito

ox- Nachmittags davon eine Compagnie zu sehen; vor dem

>er, gieng der Führer nebst 8 Gemeinen voraus, die voder-

und sten 2 Glieder hatten Schießgewehr, Vöch nicht alle

und Degen. Die übrigen meistentheilS Prügel, einige auch

rch- Spieße; des andern und dritten Tags sind wieder

>rzu jedesmal eine Compagnie in eben solcher Parade, durch-

alS gezogen, eine davon wollte Ouartier haben, als aber

eich der Herr Psieger ihnen remonstrirte, daß wir mit ihren

ich- Händeln nichts zu thun hätten, und das ganze Land

abe offen stehe, haben sie sich endlich, wiewohl mit großen

ne» . Unwillen, fortgemacht. Die hier befindlichen Gewehre

un- I haben die erstern auch haben wollen, sie sind aber gleich-:lde wohl von ihrem Begehren abgestanden , nachdem ihnen

vorgehalten worden, daß keine einzige baierische Flintesseu sich allhier befinde. Nach diesem sind sie auf Braunau

re- gegangen, und hat man daö Schieffen auö dasiger Fer