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ach- sichert, daß viele zeitwährendem Marsch von Freybtir^>chs bis anhero dcsertirt. Mehr besagt« Rebellen haben anhat die, von baierischen Landstände» wegen der anzuwerben»
sich den Militz nachher Wien abgeschickten Deputirten, den
j« Herrn Grafen von Törring, einen Befehl ergehen
sei,. lassen, vermöge dessen sie ihnen gebiethen, sich von dem
taii laifetl Hofe wegjnbegeben, widrigenfalls sie ihre Güter
ard völlig ruiniren wollten. GemeldteS Schreiben ist folgend
er» 1 gestalt unterzeichnet gewesen: Die Beschützer desbezj Vaterlandes und Gespannschaften deSChur,
>or- fürstenthum« Baiern. Hieran« wird nun mein
Seri Herr dasjenige, was hier zu Lande passirt, ersehener» haben, nur will ich wünschen, daß diese« demselben
an einige Salisfaerion geben möge. Indessen obgleich die
ei, Sache anfangs von keiner Importanz zu seyn geschienen,
or- so kann ich doch versichern, daß dieselbe von ziemlicher
ch, Weitläufigkeit zu seyn scheint; und dürste man von
ig, vielen schädlichen Suiten zu hoien haben; indem, ehe
ttg, der beoöthigre SuccurS kömmt, die Bauern
in> uoch wohl den Meister spielen dürften. Die»
in- ses ist noch daS best« Glück »or uns, hingegen die Bauern
in, ihr große« Unglück, daß sie zu solcher Zeit revoltirrt,
?e- da sie nicht im Felde zu subststiren vermögen, und wir
,or hingegen im Stande sind, unsre Truppen wegen de«
in Saisons in Baiern zu employren; so, daß dirseDiversion
aß thuen mehr schädlich al« nützlich seyn dürfte, indem ein
tr, einheimischer Krieg die größte Seuche eine« Staats ist,
lr» und ihn dadurch von alle» Kräfte» bringt, welches die
baierischen Bauern erfahren, und alsdann zu späte be,reuen werden. Schließlich bin ich meinem Herrn zu al-(t len angenehmen Diensten bereit, und verbleibe rc.
München, den 2. Dezember 1705.