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Dritter Band.
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aber schickte den P. Guardian, und noch einen Capu-ziner an sie hinein, und ließ ihnen sagen: daß wofernsie sich ergeben würden, sie einen guten Accord, imwidrigen Falle aber nicht- anders, als ein grausamesBlutbad erwarten sollten. Weil nun gedachter Pateretwas lang darinn blieb, wollte dem Hin. Obersten dieWeile zu lang werden; ließ daher seine Truppen in derFurie auf die Pallisaden anlaufen, welche mit zugleichhinübergeworsenen Granaten ein solches Gestöber unterden Bauern machten, daß sie mit ihrem Schiessen auf-hörten, und sich über Hals und Kopf in die Stadthineinzogen. Man drang ihnen aber mit Niederreissuugder Pallisaden und Aufsprengung der Gärten nach, wel-ches eben aufgestürmet werden sollte, als die BürgerApell schlagen ließen; woraus der Magistrat auf Er-laubniß an daö Thor kam, und nach versprochenerSicherheit dasselbe eröffnete, und um Schutz bath, sichauf alle Weise excusirend, wie sehr nnd beschwerlichihnen dieses Lumpengesindel gewesen sey. Unter währen-der Zeit, da dieses vorgieng, schlichen die Bauern aufder andern Seite zur Stadt hinaus, und retirirten sichüber die Vils; ob ihnen nun wohl einige Grenadierernachgeschickt wurden, konnten sie doch nichts ausrichten,wn'l sie durch die Vils geschieden waren; aber dochwurden unterschiedliche von den Bauern todt geschossen.Sie haben 3 Offiziers bey sich gehabt; nämlich GeorgKönig, einen gewesenen Rittmeister, Andreas Eitel,und Adam Zutzinger, 2 abgedankte baierische Lieutenants.Kaum sind gemeldete Bauern aus obgemeldetem Platzegewichen, so haben sie sich gleich darauf nach Cham ge-wendet, und selbige Garnison, so nur in 46 Soldatenbestanden, zu Kriegsgefangenen gemacht, so daß eS