Band 
Dritter Band.
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welchen man 14 bereits den Tod angekündiget, unterwelchen 8, so verheurathet, zusammen 57 Wittwen undWaisen hinterlassen. Dahero man ehstenS von scharferExecution dürfte zu hören haben. Sonsten fahren dierebeUircnde Commendeurs beständig fort, die neulich-empfangene Schlage ganz geringe zu machen,und haben den einfältigen Bauern überredet, Münchenwäre in ihren Händen, und das Kirchbaumische Corposey nur die Garnison aus München gewesen, so ihreRerirade in Oberösterreich gesucht, welches denn auchdiese einfältige Leute so sehr verblendet, daß sie sichMeister im Felde zu seyn eingebildet. Alleines hat sich gar bald das Widerspiel gezeigt. Dennnachdem der General Kirchbaum, wie schon gemeldet,bey Altenbach die Rebellen geschlagen, äst er sogleichmit seinen Truppen gegen Schardingen avancirt,eö haben aber die dareingewesene Rebellen seine Ankunftnicht erwartet, sondern den Ort von sich selbst verlassen;worauf der dasige Magistrat sogleich gedachten Generaldie Thorschlüssel entgegengetragen, daß also dieserziemlich importante Ort ohne die geringste Resi-stence an die Kaiserlichen den 15. dieses wiederÜbergängen. Hierauf ist der General Kirchbaum den16. dieses gegen Braunau angerücket. Als nundie dasige Bürgerschaft gemerkt, daß ihnen eingroßes Unglück bevorstünde, haben sie sich mit besondererAdresse demselben entrissen; indem sie die darineu gele-gene Bauern persuadirt, eö wären nur einige kaiserlicheESguadrons Reuter, so sich vor Braunau sehen liessen;woraus die Bauern einen AuSfall zu thun resoloirt*und auch wirklich gegen die Kaiserlichen avancirt mitgroßem Verlust aber zurückgetrieben worden. Als sie