Band 
Dritter Band.
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mir zu oft die Keine - Offiziere verkannt; ihnen alleindas Mißlingen oder die Verzögerung begonnener Ar-beiten zur Last gelegt, wo man d>e Schuld auf jenehalte überkragen sollen, welche der Ausbildung dieserTruppen unübersteigbare Hindernisse in den Weg gelegthaben. 4)

Die Erfahrung, diese ewige Lehrerin der Menschen,überzeugte die E ugiaiider endlich v'n den Nachtheilen,welche immer entstanden, so oft sie aus der Hese der

4) 2» manchen Heeren Teutschlands wird auf die Ausbil-dung der Genie - Truppen leider »ock zn wenig Sorgeverwendet Man glaubt, es sey hinreichend, bey Dante»von Verschanzunqen, das Daseyn geübter Genie. Trup-pen durch die nöthigen Infanterie » Abtheilungen zuersetze». In diesen- Falle müssen natürlich die Genie-Offiziere staut die Arbeiten zu leiten, erst die Rolle einesUrterrichlers übernehmen, da auch Mangel an Unter-aufsehern ist. Daß daher unter solchen Un,ständen diegelchi ktesten Genie - Offiziere auch mit dem besten Wil-len nicht immer das leisten können, als man zu fordernberechtiget wäre, wenn sie Unterrichtete unter ihrerLeitung hätten, ist unläuqbar. Ueber Haupt weistjeder Da »verständige, daß die gehörigeAnzahl unterrichteter Unterausseher beyC i v i l w i e bey Militä'rbautcn, bessere Dien-ste leisten, als viele O b e r a u sse h e r ohne jene;und daß durch den Mangel derselben diegehörige Aussicht nicht gepflogen werdenkann,,vodurch dem Staate oft bedeutendeSummen verloren gehen. Diesem Uebel ist inSachsen dadurch abgeholfen , daß die Ober - und Unter-offiziere des Ingenieur. Corps im de:. nöthigen Wissen,schaften unterrichtet werden.

A. d. Uebers.