Band 
Dritter Band.
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Die Halbstiefeln haben keinen einzigen dieser vielenNachtheile. Sie müßen offen weit genug seyn, daßder Mann aus Marschen seine Ueberhosen, die ohne-dies wie schon bemerkt, nicht zu weit seyn dürfen, nachBelieben hinein bringen oüiv auch über dieselben auf-wärts rollen kann. Hier wird nun das Beinkleid unddie Füße zugleich gegen,.Näße und Köth' geschützt, alleöSchnüren fällt hinweg, und dabey ist dennoch das Aus«und Anziehen sehr leicht vorzunehmen.

Kömmt man all Ort und "StelltÄi, so reinigt derMann seine Stiefel, und steht sodann stet.s proper mitden rein erhaltenen,^und herunter oder herausgelassenenPantalonS da.

Stücke Leinwand um den Fuß gewickelt, scheinennach der Erfahrung der meisten Soldaten, den Strumpf-socken vorzuziehen zu seyn. , • n , r

U ,e b e r o ck f ü r d e n O f f i j i e s,

Ein Uuiformö -..Ueberrock, wenn pan gesonnen wqreihn in-unserer Armee, fü r w.» Offiziere einzuführen., undder wirklich in den meisten Armeen schon getragen wird>hat viel Zweckmäßiges. Bey Gelegenheiten wo mandes Mantels nicht bedürfte, wie z. .B. bey hellen Win-tertagen, im Sommer bey regnigtem Wetter-, ist fürden Offizier die Uniform nicht hinlänglich;, sie schütztnicht genug gegen Näße, noch weniger gegen Kalte.Der Ueberrock hingegen leistet die Dienste des einge-führten allerdings zweckmäßig schweren Mantels, ohn»daß man sich desselben mehr bey allen Gelegenheitenbedienen müßte. *)

*) Ueberhaupt dürfte eine solche, eben so bequeme alshübsche Uniformirung vielleicht auch das einzige Mittelseyn, das Tragen der Civil - Kleider aufzuheben.