Gewehr.
Der wesentliche Vortheil eines kleinern Kaliberssollte wo möglich mehr beachtet werden. Unsere Ge-wehre verursachen einen gewaltsamen Rückstoß und un-slchern Schuß. Auch sollten sie mit einem dunklenFirniß zur Verhinderung des RosteS überzogen seyn,wodurch das so sehr nachtheilige äußerliche Putzen ver-hindert würde.
Der Schütze muß durchaus ein leichtes Gewehr be-sitzen, das einen sehr sichern Schuß gewährt.
Säbel.
Die ganze Fechkart des Linien - Infanteristen ist ausdie Masse berechnet, wo die Tapferkeit des einzelnenselten in Betracht kommen kann. Eö dürste aber dochnicht gerathen seyn, ihm jeden Glauben an seine Persön-lichkeit zu benehmen. Der Säbel, den er an der Seiteführt, ist ihm, wenn er ihn auch selten als Waffebraucht, der beste Bürge, daß er auch als einzelnerMan», mit der blanken Waffe in der Faust, Etwas zuleiste» vermöge, und daß man auch in dieser Lage sei-ner Tapferkeit vertraue. Mit Recht ist er daher stolzauf diese Waffe!
Im Felde, vorzüglich in den Bivouaks, ist er ihmvon großem Nutzen. Unsere jetzigen gekrümten Säbelkönnte man mit solchen wie sie die Artillerie hat, jedochetwas leichter und kürzer, vertauschen, da solche dauer-hafter und zweckmäßiger sind.
Dem Offiziere, der sehr oft in den Fall der Selbst-vertheidigung kommen kann, wird ein Degen, wie erihn jetzt strägt, von wenig Nutzen seyn, man gebe ihm