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Dritter Band.
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Die Königlich Schwedische Akademie der KriegSr-Wiffenschaften zu Stockholm. •

Wohl ist schon seit langer Zeit und vorzüglich in derneuern, der Wunsch ausgedrückt und die Nothwendigkeitdargeihan worden, dast es, da der Krieg nun einmal keinHandwerk; sondern »Kunst- und Wissenschaft« gewor-den ist; für denselben eben so, wie für jeden an LernZweig des Wissens und Könnens, für jeden Staat, derseine Krieger auf gleicher Stufe der KriegSbildung mitAndern erhalten und stets in derselben fortschreiten will:nothwendig sey, der Wissenschaft einen Anlehungspunktzu geben, eine Stelle zu organisiren, bey welcher sichAlles dasjenige sammelt, was von den Gliedern desHeeres geistig erzeugt wird, wo es beurtheilt und ge,würdigt werden könne.

Man bedenke einmal die Menge geistiger Kraft,die in den Tausend und Tausend Gliedern des Heeresschlummert, kann es recht seyn, diese in ihrem Schlum-mer oder wohl gar in den tiefsten Schlaf übergehen zulassen, wenn sie, ohne dem Wesen des Krieges zu scha-den, geweckt, gepflegt werden und die herrlichsten Früchtetragen könnte?