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Dritter Band.
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is Loth; man hatte also nur die Wahl zwischen denbeyden angeführten Kalibern, da man den Vortheil, *von der Englischen Munition Gebrauch machen zukönnen, nicht ausgeben wollte. ^

3. 5

Der Commandeur der Artillerie *) von der Zweck» l

Mäßigkeit des kleinen Kalibers für das Zufanterie - Ge» r

wehr überzeugt, ließ eine Berechnung aufstellen, woraus i

sich ergab, daß mit der Einführung des kleinen Kali» v

berS eine beträchtliche Ersparung verbunden seyn würde.

AuS diesem Grunde und wegen der übrigen Vortheile,welche der kleinere Kaliber gewährt (man sehe den Auf» s

satz im 2. Hefte) vorzüglich, weil nur durch die Einfüh- h

rung desselben eö möglich seyn würde, das Gewehr hin- t

reichend leicht zu machen, ohne einen unerträglichen r

Rückstoß bey gehöriger Ladung zu befürchten zu haben, (

entschied eine, höhern Orts ernannte Commission, für »

den kleinern Kaliber, vorausgesetzt jedoch, daß dieser 3

dem größer» nicht bedeutend in der Wirkung nach- f

stehen würde. d

H. 4. *

§

AuS der Theorie ist freylich bekannt, daß, wenn rKugeln von einerley Materie, aber von verschiedenerGröße mit gleichen anfänglichen Geschwindigkeiten abge»schössen werden, die größere mehr Kraft hat, als dieKleinere, nachdem beyde einen gleichen Raum dvrchlau- ^

fen haben. Nicht zu gedenken, daß man durch die 1

alleinige Berücksichtigung dieses Satzes bey der Be-stimmung des Kalibers, sich allerley Unbequemlichkeiten

) General: Major Rötkiger.