Band 
Dritter Band.
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ein C o m n: anbaut bey der bisher übliche»Befestigungs- Art, wohl 5 — 4 Monate hal-ten kann, (aber auch nur die Möglichkeit! wen»der Angreifer nicht mit allen Angriffs - Elementen ver-sehen ist, oder sie und seine Kräfte nicht zu benutzenverstehet) — und der Grund der jetzt so häufigen man-gelhaften Vertheidigung mehr in der fehlerhaf-ten Leitung derselbe», als in den Haupt-Mängeln der Festungswerke sucht. DurchThätigkeit, Umsicht und Tapferkeit, lassen sich aller-dings diese unschädlicher machen, und eine kräftige Ver-theidigung erlangen. Aber gerade diese Nachhülfen,sind größtentheilö Resultate der neuern Zeit, und wenngleich wir uuö nicht als Urheber derselben ansehen kön-ne»; so ist doch eine weitere und vollendetere Ausbil-dung, vieler brauchbarer Ideen unserer Borältern,nicht zu verkennen, und der neuern Zeit zuzuschreiben.

Im allgemeinen eifert der Verfasser mit Handen undBeinen gegen daS tenaillirte System und stellt mit un-ter ganz eigene Einwürfe auf. Die Hauptfehler dieserForm sind Jedem bekannt, der, wie sich Verfasser aus-drückt, kein Halbkundrger ist; aber auch gewißeben so, ihre Vortheile! Das preußische Ingenieur-CorpS ist wahrlich zu bedauern, daß eö aus so vielenHalbkündigen bestehet, denn nach der Meinung desHerrn * * *) sind eö alle Diejenigen, welcheeS wagen, sich für Tenaillirte Anlagen zu erklären,und neue Vorschläge eines Montalembert, Carnot, undwehr Anderer in Ausführung zu bringen!

Der Ei>1 wurf z. B. daß keine Poternenbey dem t e n a i ll i r t e n Umriß anzubringenwären, und der Feind in jedem beliebige»