keine persönliche Parteylichkeit vorauszusetzen ist, barsie ohne Zweifel, in auswärtigen Diensten stehen unddem Verfasser (was er mit feinem Ehrenworte verbürgt)weder der Lobende im 6ten Hefte des 2ten ZahrgaugSder Zeitschrift für Kriegöwissenschaft, noch die Tadeln«den, Mehrern, in der obigen Litteratur-Zeitung,selbst nicht einmahl dem Namen noch bekannt sind, —zwey sich ganz entgegen gesetzte Urtheile zum Vorscheinekommen.
Wie groß, trotz den angeführten gleiche»Voraussetzungen die Verschiedenheit dieser Urtheilesey, möge folgende Anführung beweisen. Die allge-meine Würdigung, welche die Necensenten der Militär-Literatur-Zeitung dem Werke angedeihen lassen, stelltsich in folgenden Sätzen dar:
—-»Bon diesem Gesichtspunkte ausgehend»
dürfte das vorliegende Werk keineswegs als eines denBedürfnissen der Zeit entsprechendes zu erklären sey»,und kommt zu spät, weil das, waö es enthält, früherschon da gewesen, mitunter sogar besser, es erscheintals überflüßig, da eS weder etwas neues enthält,noch das bereits bekannte Neue besonders geistreich ent-wickelt. Aufstellung von ueuen Gegenständen oder ei-genthümliche geistvolle Behandlung des schon Vorhan-denen können allein ein wissenschaftliches Werk in derheutigen Zeit Heden und interessant machen, wo beydeSmangelt, ist die Mühe zu bedauern, die auf daö Nie-derschreiben verwendet wird.«
Ferner:
»AuS diesem Grunde möchte vorliegendes Werkwohl nicht für militärische Unterrichtöanstalten alö Lehr-buch sich eignen und für Jemand, der sich ein wenig