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der verschiedenen Parteien, welche Napoleon durch sein be-rühmtes „okamp äs zu bewerkstelligen suchte. Leu,
Kaiser war diese Versammlung der Volksreprasentanten ei-gentlich durch die politischen Vortheile abgezwungen worden,welche das Volk durch die kurze Regierung Ludwig XVIII. ge-wonnen hatte, und deren Wichtigkeit es zu fühlen begann.Der Erfolg dieser Maßregel entsprach aber nicht den Erwar-tungen ihres Urhebers. Die starren Republikaner waren un-zufrieden mit der Errichtung einer Pairskammer, welche sieschon unter der vorigen Regierung als Contrebande aus Eng-land betrachtet hatten, und die Royalisten waren nicht weni-ger unzufrieden mit den Bestandtheilen einer solchen Kammer;beide Theile fühlten aber gleichmäßig, daß es nur der Scheineines konstitutionellen Körpers sei, gebildet aus den willigenSklaven des Despoten, und stets bereit, jede kräftige Bewe-gung des Volksgeistes zu unterdrücken.
Dagegen bestand die große Mehrzahl der Mitglieder derneuen Deputirtenkammer aus Männern von anerkannt repu-blikanischen Grundsätzen, welche schon in den ersten Sitzungendurch den Ton und die Haltung ihrer Vorschläge offen ihreAbsicht aussprachen, die ihnen vom Volke übertragene Auto-rität zu wahren, und selbst die militairische Macht des Kai-sers den Ideen der Volksregierung zu unterwerfen. Die bei-den mächtigsten Partheien des Staates, die Republikaner undRoyalisten, warteten daher nur den Ausgang der Begeben-heiten ab, um ihre verschiedenen Ideen zu verfolgen und zuverwirklichen. Man darf sich daher nicht wundern, wenn sichselbst Napoleons ein banges Gefühl bei seiner Abreise vonParis bemeistern konnte, da er hinter sich eine Macht zurückließ, welche die Sicherheit seiner Herrschaft mehr gefährdete.
) Siehe Beilage V.