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Der 16 . Juni.
sobald der Fürst Blücher sich am Morgen des 16. über-zeugt hatte, daß seine Kommunikation mit der linken Flügel-Division Wellingtons nicht unterbrochen worden war, beschloßer, die Schlacht in der Position hinter Fleurus anzunehmen.Es war diese Position als die geeignetste für den Fall erkanntworden, wo der Feind die jetzt ohne Zweifel von ihm genom-mene Operationslinie ergriffen hatte. Abgesehen von taktischenBetrachtungen war ihre Wichtigkeit in strategischer Hinsichtnicht zu bezweifeln. Da Wellington Quatre-Dras zum Con-centrirungspunkte seiner Streitkräfte gewählt hatte, und jenePosition mit diesem Punkte durch eine chaussirte eine und einedrittel Meile lange Straße verbunden war, so bot dieselbe einegroße Leichtigkeit zur Cooperation und gegenseitigen Unterstüz-zung auf dem Punkte dar, gegen welchen die große Masse derfranzösischen Armee sich wenden möchte. Konnte man sie hal-ten, so waren bei dem Vorrücken der Russen vom Rhein herdie ganze Linie der Maas unterhalb Namur und die Verbin-dungen mit Aachen und den preußischen Staaten gesichert.Wurde hingegen eine der Positionen durch den Feind forcirt,dann boten eben so Mont St. Jean und Wavre auf den pa-rallelen Rückzugslinien nach Brüssel und Löwen die Mittel zueiner gemeinsamen Operation auf der Südseite des Waldesvon Soignies bar; und wollte Blücher seine Verbindung mitdem rechten Maas-Ufer aufgeben, so brachten die concentri-schen Rückzugslinien nach Brüssel beide Heere in eine gemein-same Position vorwärts der Hauptstadt zusammen. Auch indem Falle, wo es Napoleons Plan gewesen wäre, über Monsvorzudringen, konnte die Concentrirung der preußischen Armeeauf keinem günstigeren Punkte, als auf dem von Sombref,geschehen, von wo sie, nach Zurücklassung eines Theiles des