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eigene Reiterei vor, und es schien, als ob er die Bewegungenderselben nach dem Marsche der auf der Straße von Namurankommenden einrichtete, um so die Front und Flanke der Bri-ten gleichzeitig bestürmen zu können.
Die lOten Husaren avancirten jetzt über die Straße undden vorliegenden Abhang hinunter, woselbst sie sich dann schwa-dronsweise in Echelons aufstellten. Der Herzog von Wel-lington kam hierauf mit seinem Stab vor die Front des Re-giments und bewachte von hier aus aufmerksam die Anord-nungen und Bewegungen der Franzosen. Bald sah er in einerEntfernung von ungefähr drei Viertelstunden Massen von Trup-pen sich auf der Straße von Namur formiren und deutlich inden Strahlen der Sonne erglänzen; anfangs hielt er sie fürInfanterie, deren Bajonnete so weit hin blitzten, bald aberzeigte es sich, daß es Kürassiere wären*). Kurze Zeit daraufsah man sie avanciren, Lanciers eilten ihnen voran; das aufder Straße nach Namur aufgestellte Piquet des 18ten briti-schen Husaren-Regiments begann mit ihnen zu blänkern, ebenso die mehr vor der Front stehende Abtheilung der lOten Hu-saren und ein Piquet, welches von einer Schwadron der Utenleichten Dragoner gebildet wurde. Es war dieses letztere vonder Brigade des General-Majors Vandeleur detaschirt wor-den, welche aus den Uten, I2ten und löten leichten Dra-gonern zusammengesetzt war (die Regimenter waren von demOberst-Lieutenant Sleigh, dem Oberst Friedrich Ponsonby unddem Oberst-Lieutenant Hay befehligt). Die lOten Husarenzogen sich sodann auf ihren Platz in der Schlachtordnung zu-rück, Vivian aber versagte seinen linken Flügel, um dem Feinde
*) Die Kürassiere waren das Milhaudsche schwere Kavallerie-Corps,und die Lanciers gehörten zur leichten Kavallerie-Division Sn-bervic.