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Erster Band.
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Hierauf gab der Kaiser den bei Marbais versammeltenTruppen den Befehl zum Vorgehen; die leichte Kavallerie-Di-vision Subervic eilte ihnen als Avantgarde vorauf. Als sieum 2 Uhr Quatre-Bras erreichte, hatte die ganze InfanterieWellingtons den Genappe überschritten und zog sich, von ih-rer Kavallerie gedeckt, auf der Straße nach Brüssel zurück;die französische Reiterei drängte in der im vorigen Kapitel be-schriebenen Art nach.

Der Marsch der französischen Truppen durch Dry aufQuatre-Bras blieb den Preußen nicht verborgen. Er wurdevon dem Oberst-Lieutenant von Sohr beobachtet, der selbstjetzt noch mit seiner Kavallerie-Brigade hinter Tilly stand.Als bald nachher sich französische Kavallerie ihm näherte, be-gann er langsam seinen Rückzug nach Mont St. Guibert, er-reichte aber diesen Punkt nicht vor Abend, da er oft Haltmachte, um den Feind zu erwarten. Er fand daselbst denOberst-Lieutenant von Ledebur, welcher mit seinem Detasche-ment so eben das Defilee besetzt hatte.

Nach der Abreise Napoleons befahl Grouchy den Genera-len Vandamme und Gerard, ihre Corps unter die Waffen tre-ten zu lassen und sie vorerst auf den Vereinigungspunkt derStraßen nach Gembloux und Namur zu führen. Als er hier-auf vernahm, daß ein beträchtliches preußisches Corps die er-stere Stadt passtrt habe, dirigirte er beide Corps auf diesenPunkt. Er selbst eilte zu dem Vortrab der ExcelmansschenDragoner, welche zu dieser Zeit bis jenseit Gembloux vorge-

licher Punkt wäre die frühzeitige Cooperation Napoleons und Ney'Sgewesen. Hätte diese Cooperation zu einem vollständigen Nieder-werfen der englisch - alliirten Armee geführt, dann konnte Napoleonsich mit vereinter Kraft gegen die Preußen bei Wavre wenden, undin diesem Falle zwei Kavallerie-CorpS zurück lassen, um die Bewe-gungen Wellingtons zu bewachen.