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Zwischen 3 und 4 Uhr befahl General von Brause den Rück-zug; Sehr pasfirte den Fluß auf der Brücke der Mühle vonBierge, welche von zwei Kompagnien des 2ten Bataillons14ten Regiments besetzt war, und folgte der Reserve-Kaval-lerie seines Corps, welche er aber erst auf dem Schlachtfeldevon Waterloo einholte. Da der Feind ohne Nachdruck ver-folgte, so konnte der Rückzug in aller Ruhe und Ordnunggeschehen, wobei das Füsilier-Bataillon des Isten pommerschenLandwehr-Regiments, unter dem Major von Krüger, Gele-genheit fand, sich auszuzeichnen. Nach vollendetem Ueber-gange blieb das Isie Bataillon des Elb-Landwehr-Regimentsin Bierge, bis die Brücke zerstört und die Mühle angezündetwar. Die Uten Husaren und das 2te Bataillon des Elb-Landwehr-Regiments blieben ebenfalls zur Beobachtung derDyle-Uebergange zurück, und schloffen sich am folgenden Tageihrem Corps wieder an.
Blücher hatte Wavre vor 11 Uhr Morgens verlassen undsich nach der Gegend von Limale begeben, um das Terrainzwischen diesem Orte und St. Lambert kennen zu lernen. Hiererhielt er die Nachricht von dem Vordringen des Feindes ge-gen Wavre. Der Oberst von Clausewitz, Chef des General-stabes beim 3ten Corps, wurde sogleich mit dem Befehle desFeldmarschalls an Thielemann gesendet, die Stellung bei die-ser Stadt in dem Falle zu behaupten, wenn der Feind in be-deutender Starke vordringe; sollte die feindliche Abtheilungaber nur schwach sein (man kannte die Starke der Grouchy-schen Macht noch nicht genau), oder die Franzosen die Dyleweiter oberhalb überschreiten, dann möchte er nur wenige Ba-taillone bei Wavre zurück lassen und mit seinem Corps, alsder Reserve, der Haupt-Armee in der Richtung auf Couturefolgen.