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Versäumm'ß aus Mangel an Scharfblick und Umsicht von Sei-ten des Generals Domvnt, oder daraus entstanden ist, daßdiesem Offiziere nicht befohlen wurde, mit seiner Kavallerie alseinem detafchirten Corps zu agiren, sondern nur in einer be-stimmten Entfernung eine Hakenstellung zu nehmen, oder aberaus einem übergroßen Vertrauen Napoleons auf die Annähe-rung Grouchy's entsprungen ist, das sind Punkte, welche kaummit Bestimmtheit zu bezeichnen sind; darüber aber kann keinZweifel herrschen, daß die Nichtbefetzung des Waldes von Pa-ris durch ein starkes Infanterie-Corps, welches durch Kaval-lerie flankirt und unterstützt werden mußte, unheilvolllauf dieEntwickelung von Napoleons ursprünglichen Plane einwirkte.Eine Infanterie-Division hatte im Verein mit den Kavallerie-Divisionen Domont und Subervic hingereicht, das Debufchi-ren des Bülowschen Corps aus dem fast unpasfirbaren De-filee von St. Lambert zu verhindern, und es zu zwingen, sichrechts in die Marfchlinie Iiethcns zu wenden, welcher dasSchlachtfeld nicht vor 7 Uhr Abends erreichte. Ein Links-ziehen desselben Ware in dem tiefen und sumpfigen Thale solange unmöglich gewesen, als die Franzosen den Wald vonParis und die umliegende Gegend besetzt hielten. Mit einemWorte, die Wichtigkeit der Ergreifung richtiger Maßregeln,um die Cooperation der Hauptmasse der preußischen Streit-kräfte zu verzögern oder vollständig zu verhindern, war so sehreine Lebensfrage für Napoleon geworden, daß er selbst zu ent-schuldigen gewesen wäre, wenn er das ganze Lobausche Corps
nem Korxs zur Unterstützung der in der Gegend von St. Lambertbefindlichen leichten Kavallerie abzurücken. Dies ist entschieden falsch.Der RcchtSabmarsch des Lobauschen KorpS wurde sowohl von demäußersten linken Flügel der Wellingtonschcn Armee, als von derpreußischen Seite her zu einer viel spätern Zeit genau beobachtet.