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Erster Band.
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IV

Anrede desKaisers Alexander an ein zahlreiches Korpsrussischer Truppen, über welche er am 5. April 1815Revüe abhielt.

Tapfere Krieger! — Noch einmal stellt sich — Euer Kaiser —an Eure Spitze, zur Ehre und zum Ruhme des großen Reiches,welches die Vorsehung ihm anvertraut hat! Er ruft Euch zumzweitenmale auf zur Vertheidigung der Menschheit und der RechteEuropas, welche Napoleon der schändliche und verbrecherische Be-trüger, wiederum zu bedrohen gewagt hat. Indem er unsere Mildemißbraucht, und die Verträge verletzt, welche ihm ein sicheres Asylgewährten, ist es ihm gelungen die Hoffnungen jener Nationen zunichte zu machen, welche seine wilde Grausamkeiten und seinenunersättlichen Ehrgeiz vergessen hatten. Laßt uns eilen die unbesieg-lichen Massen unserer Verbündeten zu erreichen, und Frankreich vonder Geißel der Menschheit zu befreien, welche es wider die Wünschejedes vernünftigen und friedlichen Bewohners dieses Landes beherrscht.

Soldaten! Den heiligen Bund, welcher jetzt alle Völker Euro-pas vereinigt, und sie vor jeder Unterdrückung schützen soll, werdenwir zu vertheidigen wissen; und wir werden ihn, wenn es nöthigist, bis zum letzten Tropfen unseres Blutes vertheidigen.

Alexander ist unter Euch, Ihr werdet ihn stets den Pfad derwahren Ehre wählen sehen, welcher zu dem Glück des Menschen-geschlechtes führt. Dies giebt ihm ein Recht auf Euer Vertrauenund Eure Liebe.

V.

Die Berufung des Hdamp Aai.

Die Berufung des tHismx äv Mlai fand am 1. Juni statt undwar merkwürdig wegen der Feierlichkeit, mit welcher der Bundzwischen Souverain und Volk besiegelt ward, wegen des Glanzes,mit welchem die Ceremonie umgeben war, und wegen der Größeeines Schauspiels, welches ebensowohl berechnet war die Wünscheder mächtigen politischen Parteien im Senate zu beruhigen, als indem Geiste des Volkes jenen Durst nach militairischem Ruhme undnationaler Hoheit zu erwecken, welcher die Macht des ehrgeizigenSoldatenkönigs von Frankreich wiederum erheben und aufrecht erhal-

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