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Sie wurde aber schnell enttäuscht. Die Kavallerie holte sieauf ihrem ungeordneten Rückzüge ein, ritt und hieb sie niederund zerstreute den Rest; um die Größe ihres Verlustes nochzu vermehren, geriethen sie hierauf in das Flankenfeuer derfeindlichen Infanterie, welche die Hecke des Gartens besetzthatte. Einem Theil von ihnen gelang es, die Haupt-Positionzu gewinnen, wahrend der Rest sich in die Gebäude warf unddie kleine Garnison, unter den Lieutenants Carey und Grameund dem Fähnrich Frank, noch vermehrte, welche den Postentrotz der kräftigen Angriffe der französischen leichten Truppentapfer behaupteten. Das hanöversche Bataillon Lüneburghatte sehr bedeutend gelitten, viele waren getödket und ver-wundet worden; unter den letzteren befand sich der komman-dirende Oberst-Lieutenant von Klcncke, unter den Gefangenender Major von Dachenhausen. Einige retteten sich durch eineneiligen Rückzug links nach der Chaussee. Die Wenigen, welchewährend des Restes des Tages wieder gesammelt werdenkonnten, bildeten einen höchst unbedeutenden Theil der ur-sprünglichen Stärke des Bataillons.
Als der Graf von Uxbridge bei La Haye Samte und aufder britischen rechten Seite der Straße nach Charleroi dasVorrücken der französischen Kavallerie bemerkte (derselben,welche, wie erwähnt, das hanöversche Bataillon Lüneburg undBarings Tirailleurs zerstreut hatte) und die Annäherung derInfanterie-Kolonnen wahrnahm, welche den Angriff gegen denalliirten linken Flügel auf der andern Seite der Chaussee for-mieren, beschloß er, eine gleichzeitige Attake mit den schwerenKavallerie-Brigaden des Lord Edward Somerset und SirWilliam Ponsonby, mit der ersteren gegen die feindliche Ka-vallerie, mit der letzteren gegen die Infanterie-Massen, auszu-führen. Der Entschluß war kaum gefaßt, als er sogleich zurAusführung desselben schritt. Er ritt an Lord Somerset heran