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Zweiter Band.
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einer ausgedehnten Kavallerie-Linie gegen einen nahen Feindwird der Führer nach begonnener Karriere so sehr in dieseLinie verwickelt, daß seine Wirkungssphäre bald zu der einesSchwadrons-Offiziers herabsinkt, wogegen er vom 2ten Treffenaus, jene Linie, den Umstanden gemäß, zurücknehmen oder ver-stärken kann. Aber sein heißes Verlangen, diesen ersten An-griff so glänzend als möglich zu machen, und sein eigenerritterlicher Sinn führten ihn auf den Posten der Ehre undder Gefahr, um seine Reiter durch das Beispiel eines tapfernund entschlossenen Soldaten zu beleben. Er baute auf die ge-troffenen Maßregeln und hoffte von der Aufmerksamkeit seinerBrigadiers, daß sie den Angriff angemessen unterstützen würden;wie sich aber später zeigen wird, geschah dies nicht in demAugenblick, in welchem es dringend nöthig geworden war.

Die vorgehende französische Kavallerie-Linie gewährte einenimposanten Anblick. In den Mienen dieser Veteranen drücktesich das Vertrauen auf ihre Ueberlegenheit, die Hoffnungauf einen sichern Triumph und jener Frohsinn aus, welchersie bei dem Gedanken beseelte, jetzt ihre unerbittlichsten Feindeniederwerfen zu können. Bis jetzt war ihr Vorrücken unddas der Infanterie zu ihrer Rechten noch siegreich gewesen,die Flucht der Holländer schien der letzteren einen leichtenSieg zu versprechen, und die Zerstreuung der Hanoveranerwurde von diesen Reitern als ein glückliches Vorspiel ihresAngriffs bewillkommnet. Sie hatten nun den Kamm derHöhe erstiegen, auf welcher die englisch-alliirte Infanterie zuihrem Empfange bereit stand. Die vier Geschütze der briti-schen reitenden Batterie Roß und die britische Fuß-BatterieLloyd, welche rechts der Chaussee aufgestellt waren, eröffnetenauf sie ein kräftiges Feuer, aber wenige Minuten reichten hin,um die Ordnung ihres Vorrückens wiederherzustellen. EinenAugenblick darauf schmetterten die Trompeten zur Attake, undH. 2