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Zweiter Band.
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Dasselbe that die britische Kavallerie; die Brigade Somersetrechts der Straße nach Charleroi in der Nahe des Obstgar-tens des Vorwerks Mont St. Jean, die Brigade Ponsonbylinks derselben hinter einem Gebüsch, welches das Ravainunterhalb des Pachthofes begrenzt, die Brigade Vandeleurendlich auf dem innern Abhang der Position, etwas mehrrechts ihres ersten Aufstellungsortes. Die Brigaden Packund Best schlössen rechts an die Brigade Kempt heran, umden Raum auszufüllen, welcher durch den Rückzug der BrigadeBylandt entstanden war. Der Hügel vor der Brigade Kemptwurde wiederum von drei Kompagnien des 95sten Regimentsund die Meierei La Haye Samte wiederum durch das 2teleichte Bataillon der deutschen Legion, verstärkt durch zwei Kom-pagnien des isten, besetzt. Die Infanterie-Brigade des Ge-neral-Major Sir John Lambert, welche in Reserve bei Mont St.Jean zurückgehalten worden, war in dem Augenblicke, wo dieDragoner Ponsonby's zum Angriffe vorgingen, in Marsch ge-setzt worden und wurde jetzt links der Chaussee nach Charleroi,in Kolonnen mit Viertel-Distance, zur Unterstützung hinter der5ten Division aufgestellt.

Das wichtige Resultat dieser empfindlichen Niederlage derfranzösischen Angriffsmassen stand im richtigen Verhältniß zudem Ruhme, mit welchem es errungen worden war. DerZweck dieser Attake — die Durchbrechung des Centrums unddes linken Flügels der englisch-alliirten Armee und die Fest-setzung einer bedeutenden Truppenmasse in der Nähe vonMont St. Jean - wurde vollständig verfehlt; 3000 Gefan-gene waren gemacht, 2 Adler erbeutet und zwischen 30 und40 Stück Geschütz für den größten Theil des Tages außerGefecht gesetzt worden.

So endete eine der großartigsten Scenen, welche daserschütternde Drama der ewig denkwürdigen Felder von Waterloo