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Der kommenden Attake ging, wie der vorigen, eine heftigeKanonade voraus. Wie vokher konzentrieren die französischenBatterien ihr Feuer auf die Artillerie und die Quarrees derAlliirten. Der ganze Raum unmittelbar hinter dem Kammedes Höhenzuges, welcher das erste Treffen des Herzogs be-zeichnete, wurde nochmals mit einem Guß von Kugeln undGranaten überschüttet. Wiederum wurden ganze Reihen nieder-gestreckt und geschlossene Sectionen aus einandergeriffen. Aberdie außerordentliche Geschicklichkeit und die unermüdliche Energieder britischen und deutschen Artilleristen, verbunden mit derheroischen Ausdauer und der wunderbaren Festigkeit der Quar-rees, gaben Wellington die Ueberzeugung, daß die furchtbareund unverhaltnißmaßige Uebermacht seines mächtigen Feindesdennoch moralisch und physisch erschöpft und in dem Augen-blick vollständig hülflos werden würde, wo nur ihre äußersteSpannung, ihre ganze Verwendung den Kaiser aus der ge-fährlichen Krisis ziehen konnte, welche sich durch des Herzogsmeisterhafte Anordnungen ihrer Vollendung immer mehr näherte.Sich ausschließlich auf die Defensive zu beschränken, seinenPlatz trotz aller Stürme, trotz aller Stratageme zu behauptenund dennoch seinen Feind bis aufs Aeußerste zu ermüden undzu schwachen; dies war der Punkt, um den sich die praktischeEntwickelung dieser Anordnungen drehete. Eine Niederlageund Zerstreuung seiner Armee vor Ankunft der Preußen würdezu neuen Maßregeln, zu neuen Opfern — vielleicht zu un-heilbaren Unfällen geführt haben. Aber sein Entschluß standunwiderruflich fest, denn er wußte, daß er furchtlos sich aufdie Hingebung, die Ausdauer und die Tapferkeit seiner briti-schen und deutschen Soldaten verlassen konnte. Dieses un-verholene Vertrauen wurde edelmüthig erwiedert. Wenn dieTruppen die Heiterkeit seiner Stirne und die Ruhe seines Be-nehmens bei der Herstellung der Ordnung und der Entwickelung