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Zweiter Band.
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Reserve geblieben.) Plötzlich war der Kamm vor ihrer Frontmit französischen Tirailleurs übersäet, die aber bald von demPulverdampf des knatternden Feuers, welches sie gegen diealliirte Artillerie und dieQuarrees eröffneten, verhüllt wurden.Die an Zahl schrecklich zusammengeschmolzenen Artilleristenwurden sehr bald von ihren beschädigten Batterien auf dienächste Infanterie zurückgetrieben, und auch auf diese drohetedie Konzentrirung solch heftigen Feuers die ernsthaftesten Folgenzu äußern. Aber die Hülfe war bei der Hand. Wellingtonsprengte mitten im Kugelregen vor die Front der BrigadeAdam, befahl ihr, vier Mann tief Linie zu formiren und rief,auf die kühnen Tirailleurs auf der Höhe zeigend, mit voll-kommener Kaltblütigkeit und unbesorgter Sicherheit aus:„Jagt die Kerle fort!" Unter lautem Geschrei ging die Bri-gade schnellen Schrittes den Abhang hinan. Aus Mangelan Raum war das L2ste Regiment nicht in einer Linke mitdem 7lsten und dem 2ten Bataillon des 95sten formirt wor-den, sondern blieb hinter demselben und bildete somit ihrSoutien. Die französischen Tirailleurs begannen zu weichen,als die feste und kühne Front der Brigade sich ihren Blickenzeigte. Adam blieb im Vorgehen und trieb die französischeInfanterie vor sich her. Als die Brigade die Höhe überschritt,nahm sie die rechte Schulter vor, machte Halt und stand nunin einer sanften Schlucht, welche vor dem rechten Flügel dervon der Garde-Brigade Maitland eingenommenen Position be-ginnt und nach der Nordost-Ecke des großens Obstgartens vonHougomont hinzieht. In dieser Stellung bildete das 2te Ba-taillon des 9üsten Regiments den linken und das 71ste Re-giment mit den beiden Kompagnien des 3ten Bataillons 95stenRegiments den rechten Flügel. Da man bemerkte, daß diefeindliche Kavallerie Anstalten zum Angriff träfe, so bildetendie Bataillone der Brigade Quarrees, und da die Intervalle