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den britischen Löwen aus seiner stolz und fest behaupteten Stel-lung zu treiben, ehe der preußische Adler, der schon längereZeit über seinem rechten Flügel schwebte und nun auf den-selben losschoß, in der ganzen Fülle seiner Macht zu erscheinenvermochte, seinen Rachedurst in hartnäckigem und blutigemKampfe zu kühlen.
Napoleon ließ Ney befehlen, den Angriff zu erneuern.Um dieses mit Erfolg auszuführen, war jedoch frische Infan-terie erforderlich und der Marschall hatte keine mehr zu seinerDisposition. Er sandte daher seinen ersten Adjutanten, denObersten Heymes, zum Kaiser, um ihm den erschöpften Zu-stand seiner Truppen vorzustellen; die eine Hälfte derselben be-fände sich schon gefechtsunfahig und die andere wäre aufs Höchsteermüdet und ohne Munition. Um diese Zeit mußte aber dasLobausche Korps und die junge Garde zur Sicherheit der rech-ten Flanke gegen die Offensiv-Bewegungen der Preußen ver-wendet werden; die Bataillone der alten Garde bildeten alsodie einzige übrig gebliebene Reserve und konnten nicht verbrauchtwerden. Auf Ney's Forderung frischer Truppen erwiedertedaher Napoleon: „Oü voul62-vov8 czus j'en prsuns? vou-I62-V0U8 quo j'en 13886 ?" Als Ney diese Aufnahme seinerBitte erfuhr, sah er klar, daß die Schlacht weit entfernt da-von wäre, gewonnen zu sein und eilte vor, um durch seineGegenwart den Angriff auf La Haye Sainte zu beleben. Der-selbe wurde jetzt wiederum erneuert und durch ein kräftigesArtillerie-Feuer gegen die englisch-alliirten Truppen hinter die-sem Posten gedeckt, um hierdurch jeden Versuch zur Ablösungoder Unterstützung der Vertheidiger desselben zu verhindern.Die vereinigten Reste der Brigaden Somerset und Ponsonby,welche auf dem innern Abhang hinter der Legions-BrigadeOmpteda und, um eine größere Front zu zeigen, in einemGliede formirt waren, litten durch diese Kanonade empfindlich.U. 6