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Zweiter Band.
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die französische Kaifergarde zum Angriff vor. Dies war dasSignal zum gleichzeitigen Avanciren aller noch disponiblenBataillone der Korps Erlon und Reille. In der vorüber-gehenden Pause des Feuers der französischen Batterien, welcheso lange dauerte, bis die Angriffs-Kolonnen tief genug vonden Höhen herabgestiegen sich unter den Schußlinien ihrer Ge-schütze bewegten, wurde der Donner der Artillerie Bülowsund der gegen den äußersten französischen rechten Flügel auf-gefahrenen Geschütze so deutlich hörbar, daß Napoleon eineüble Wirkung auf die Truppen fürchtete, von deren Tapfer-keit, Disciplin und Hingebung jetzt sein Schicksal abhing. Erließ daher durch Adjutanten das falsche Gerücht von der An-kunft Grouchy's unter den Truppen aussprengen und ihnenerklären, daß es nur noch eines geringen Standhaltens be-dürfe, um den Sieg zu sichern, welchem sie entgegengingen.Der laute Jubel, mit welchem diese Nachricht von den Trup-pen aufgenommen wurde, als sie unter die Schußlinien derGeschütze gekommen waren, wurde schnell von dem Donnerübertönt, welcher aus der ganzen Linie der französischen Bat-terien hervorbrach. Die Wirkung dieser schrecklichen Kano-nade gegen das zum Skelett zusammengeschmolzene allürte ersteTreffen, verbunden mit dem Anblick der vorgehenden Schwärme,vermochte auf keine Weise jenen edlen und unvergänglichenMuth zu brechen, mit welchem die britischen und deutschenTruppen bisher allen Stürmen getrotzt hatten. Die Scenedes Mordes und der Verwüstung, welche ihre Augen traf,wenn sie um sich schauten, die beständigen Verheerungen, welchesie so viele Stunden geduldig ertragen mußten, das oftmaligeWegreißen ihrer Rotten, das Auseinandersprengen ihrer Reihen,wenn Kugeln und Granaten unter sie fielen — Alles diestrug nur dazu bei, in Männern von solcher felsenfesten Masseein Gefühl der Freude und der Erlösung hervorzubringen, als