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kann; das war ein Augenblick harter Prüfung, selbst für dieVeteranen der berühmten Kaisergarde Frankreichs. JederVersuch, rechts zu deployiren, wahrend des Angriffs der lin-ken Flanke, war daher ganz unausführbar. Ware die Ko-lonne im Avanciren geblieben, bis die Brigade Adam ganznahe an ihre linke Flanke herangekommen war, so mußte dieAttake derselben sie zum Stehen bringen und die Bemühungender Kolonnentete vereiteln. Wenn sie dagegen „links um"gemacht, diese Flanke zu einer geschlossenen Linke formirt hatteund dem 52sien Regiment in dem Augenblick entgegengegangenwäre, als sie diesen Angriff gewahr wurde, dann würde sieihre nunmehrige rechte Flanke (ihre eigentliche Front) der Ver-heerung der Napierschen Kanonen und der Attake der BrigadeMaitland ausgesetzt haben, welche letztere durch Vornehmender linken Schulter die Lage der Kolonne so hoffnungslos machenkonnte, daß dieselbe wahrscheinlich zu einer unmittelbaren undunerhörten Ergebung auf dem Platze selbst geführt haben würde.Das Dilemma, in welches diese Veteranen versetzt wordenwaren, ist hauptsächlich der unheilvollen Vernachlässigung zu-zuschreiben, daß der Kolonne kein starkes Kavallerke-Souticnmitgegeben worden war. Starke Kavallerie-Abtheilungen aufbeiden Seiten oder unmittelbar hinter der Kolonne hätten sievor einem Flankenangriff gesichert, welcher ihre Fortschritte soerfolgreich hemmte und ihre Zerstreuung so vollständig machte.
Die Linksschwenkung der Brigade Adam hatte sie in einesenkrechte Lage zur allgemeinen Front der französischen Posi-tion gebracht, so daß ihr Kommandeur natürlich nach einerUnterstützung seines rechten Flügels verlangte, denn er mußtefürchten, daß die in Reserve stehende feindliche Kavallerie jetztverbrechen würde, da keine solche zur unmittelbaren Unterstüz-zung des letzten Angriffs verwendet worden war. Er batdaher bringend um eine Verstärkung von dem andern Theile