Band 
Zweiter Band.
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war außerordentlich schön aufgestellt worden und ließ augen-scheinlich einen entschlossenen Widerstand erwarten. Der 7tenBrigade hatte Blücher den Befehl zugesandt, im Verein mitdem 4ten kurmärkischen Landwehr-Kavallerie-Regiment zurDeckung seiner linken Flanke gegen Maransart, auf der Süd-seite des Lasnebaches, vorzudringen. Die letzte Brigade desPirchschen Korps (die 8te), welche in Folge des Arrieregarden-Gefechts in der Nahe von Wavre noch weiter zurück war, er-hielt von Pirch Befehl, ihren Marsch zu beschleunigen. DieReserve-Kavallerie des Pirchschen Korps war in drei Treffenrechts der Kavallerie des 4ten Korps aufmarschirt. Daserste bestand aus den pommerfchen und brandenburgschen Hu-saren, das zweite aus den schlesischen Ulanen, zwei Schwadro-nen der (6ten) neumärkischen Dragoner und den Königin-Dragonern, das dritte aus dem Sten kurmärkischen und demElb-Landwehr-Kavallerie-Regiment. Diese Kavallerie-Linien nah-men so den Raum zwischen den Flügeln des Bülowschen Korpsein Und dienten gleichzeitig dazu, durch die Entfaltung ihrerStarke der in Reserve stehenden Kavallerie Domonts zu im-poniern.

Blücher hielt die Einnahme von Planchenoit für einenhöchst wesentlichen Punkt in den allgemeinen Operationen ge-gen die Franzosen, da sie ihm nicht allein die Mittel gewährte,den rechten Flügel des Lobauschen Korps zu umgehen, sondernauch die französische Armee im Rücken zu belästigen und ihreHaupt-Rückzugslinie zu gefährden. Er befahl daher den Trup-pen, welche zum dritten Angriff auf das Dorf bestimmt wa-ren, sogleich vorzugehen. Sie waren auf folgende Weise inSchlachtordnung formirt: Das 2te und 3te Bataillon des2ten Regiments (5te Brigade) machten den Angriff in derRichtung auf die Kirche, das Iste und 2te Bataillon des 5tenwestfälischen Landwehr-Regiments, in eine Kolonne formirt,