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Zweiter Band.
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aber mit mehr als gewöhnlichem Glänze hervorleuchteten.Seine vollkommene Kenntniß des Charakters und der Zusam-mensetzung der französischen Armee ließ ihn deutlich voraus-sehen, daß eine empfindliche Niederlage der Kaisergarde, welchenur bei großen und kritischen Gelegenheiten angewendet wurde,sicher einen mächtigen Einfluß auf den Geist der feindlichenTruppen ausüben würde, ließ ihn aber auch fühlen, daß wennder Vortheil jener Niederlage nicht augenblicklich verfolgt und derentstandene panische Schrecken nicht sogleich allgemein und un-heilbar gemacht würde, dann dieselbe Armee sich durch den Ein-fluß und die unermüdlichen Anstrengungen von Männern wieNapoleon und Ney rasch wieder erholen würde, daß die Ko-lonnen Erlon's und Reilles, wenn sie auch einen Augenblickgeschwankt hatten, mit entschlossener Anstrengung weiter vor-dringen möchten, um die Spur zu verfolgen, welche die Gardeverloren hatte, daß die Veteranen dieser letzteren, entschlossenihre Niederlage zu rächen, sich rasch wieder sammeln, mit ver-zweifelter Kühnheit ihren, Angriff erneuern und dabei direktund wirksam von den Kavallerie-Reserven unterstützt werdenkönnten, welche sich vorwärts La Belle Alliance wieder gesam-melt hatten. Diese Betrachtungen waren kaum in dem Geistedes Herzogs aufgestiegen, als sein Entschluß auch sogleich fest-stand. Mit seinen geschwächten Mitteln hatte mancher andereGeneral es für unmöglich gehalten, die Stellung noch langerzu behaupten, Wellington aber beschloß, den schrecklich redu-cirten und erschöpften Zustand des noch kampfenden Theilesseiner Truppen und den Mangel an Vertrauen bei dem Restederselben durch eine jener kühnen und verwegenen Thaten zuersetzen, welche, im richtigen Augenblick ausgeführt, von demBlendwerk der selbstbewußten Ueberlegenheit begleitet sind unddem Feinde keine Zeit gönnen, Schwächen zu entdecken undFehler zu benutzen. Kaum war die zweite Angriffs-Kolonne