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blicke verflossen, als der Herzog sagte: „Sie wollen nicht fle-hen — es ist besser, sie anzugreifen!" und da er sich naheder Fahne des mittleren Regiments (des 52sten) befand, forief er aus: „Vorwärts, Colborne! vorwärts!"
Oberst Sir Colin Campbell traf jetzt wieder bei dem Her-zog ein und fetzte ihm die Gründe aus einander, warum Vi-vian sich für den Angriff der französischen Kavallerie-Nefervenentschieden habe. Als Lord Upbridge dieses hörte, beschloß er,die Attake der Husaren persönlich zu leiten und Theil an demendlichen und entscheidenden Triumphe der britischen Kavalle-rie zu nehmen. Er wollte eben nach jenem Theile des Schlacht-feldes hineilen, als ein Kartatschfchuß ihn am rechten Schen-kel schwer verwundete. Obgleich wider seinen Willen von fer-neren Leistungen abgehalten, hatte dieser tapfere Krieger, wel-cher so ritterlich, so geschickt und so erfolgreich die britischeKavallerie den Lag hindurch geführt hatte, doch die Genug-thuung und das Bewußtsein, daß er treu seine Pflicht gegenden Svuverain und das Vaterland erfüllt habe, wenn es ihmauch nicht vergönnt gewesen ist, Zeuge des Schlußtriumphesjener Waffe zu sein, deren Führer, Zierde und Stolz zugleicher war. Er wurde einige Augenblicke von Sir Colin Camp-bell gehalten und bald darauf mit Hülfe einiger Leute des23sten leichten Dragoner-Regiments nach der Chaussee getra-gen, auf der man ihn nach Waterloo schaffte. Bei der dar-auf nöthig gewordenen Amputation überwog bei ihm die Ge-nugthuung und die Zufriedenheit mit den glänzenden Thatendieses heißen und wechselvollen Tages jeden Schmerz. Alser die ängstlichen und thcilnehmenden Blicke der fein Lagerumstehenden Freunde bemerkte, rief er aus: „Wer würde nichtfür solch einen Sieg gern ein Bein hingeben?" Selten zeich-nete sich ein Kavallerie-General mehr aus, als der Grafvon Uxbridge es an diesem großen Tage that. Wenn er von