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Zweiter Band.
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schwach) und ihre Bewegungen durch das Gedränge sehr ge-lähmt wurden, konnten sie keinen Eindruck auf eine so ge-schlossene und feste Kavallerie-Masse hervorbringen. Dieselbemarschirte in der größten Ordnung vom Schlachtfelde ab, ma-jestätisch den Strom hinabgehend, dessen Oberfläche mit denTrümmern der ganzen übrigen französischen Armee bedeckt war.Da sich Napoleon mit seinem Stäbe um dieselbe Zeit, rechtsvon dieser Garde-Kavallerie, auf der Chaussee zurückzog, mußman annehmen, daß sie durch ihre bewunderungswürdige Ord-nung den Rückzug des Kaisers sichern wollte.

Während so die große Masse der französischen Armee ineinem Zustande der vollkommensten Desorganisation von Wel-lingtons siegreichen Truppen auf der ganzen Ausdehnung ihrerursprünglichen Position und von den angekommenen Preußendes Ziethenschen und dem rechten Flügel des Bülowschen Corpsauf dem rechts gelegenen Theile derselben fortgetrieben wurde,unterhielten die Bataillone der französischen Kaiser-Garde inPlanchenoit einen höchst verzweifelten und hartnäckigen Kampfmit dem linken Flügel Bülows und den eingetroffenen Trup-pen Pirchs, welcher den Angriff des Dorfes leitete. Die Gardehatte sich mit ihrer Hauptmacht in dem mittleren Theile desDorfes postirt und den Kirchhof stark besetzt. Als die vor-dersten preußischen Kolonnen daher durch diejenigen Gassenvordrangen, welche nach der Ostseite der Kirche führten, wur-den sie bei diesem ihrem dritten Angriffe mit einem mörderischenFeuer empfangen. Die Unterstützungs-Kolonnen kamen jetztheran und nahmen Theil an der Füsillade gegen die im Kirch-hofe aufgestellten Franzosen. Die steinerne und stark mit Trup-pen besetzte Mauer gab diesem das Ansehen einer kleinen Fe-stung. Die Preußen dehnten sich immer mehr aus, um einenbedeutenden Theil des Kirchhofes zu umfassen, und unterhiel-ten, mit Benutzung der Häuser und Zaune auf ihrer Seite,