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mehr zu Fuße mitkommen konnte, ein vom Reisewagen Napo-leons losgespanntes Pferd besteigen. Derselbe hielt nun mitder Kavallerie gleichen Schritt und schlug die Trommel ohneUnterlaß. Auf diese Weise passtrte Gneisenau Quatre-Bras.Dasselbe war bei seiner Annäherung geräumt worden. Selbstdie Höhen von Frasne wurden ihm überlassen, und der er-schreckte Feind suchte, vollständig aufgelöst und zerstreut, durchGoffelies, Marchienne und Charleroi zu entkommen. Beidem an der Chaussee gelegenen Gasthofe „a Lklmpsreur" ließdieser Lieblingsgefährte Blüchers seine Mannschaft Halt ma-chen; sie bestand nur noch aus wenigen Schwadronen undeiner Abtheilung des 15ten Regiments. Zufrieden, durch blo-ßen Trommelschlag und Hurrahrufen die Reste der französi-schen Armee über die Sambre gescheucht zu haben, erlaubte erihr jetzt, die so nöthige Ruhe zu suchen.
Dies war das Ende dieser ewig denkwürdigen Schlacht —einer Schlacht, welche uns auf der einen Seite ein merkwür-diges Schauspiel der edelsten und ungebeugtesten Tapferkeit,der ruhigsten, würdigsten und erhabensten Ausdauer, einer ei-sernen Loyalität und eines unbeugsamen Patriotismus darbie-tet, auf der andern die verwegenste und unbesonnenste Kühn-heit im Angriffe, die eifrigste und unbegrenzteste Hingebungfür ihren Führer, und endlich einen physischen Umsturz, einemoralische Vernichtung zeigt, welche in der Geschichte der neue-ren Kriege ohne Beispiel ist. Dies war die Vollendung einesSieges — des glänzendsten in seiner Entwickelung, des ent-scheidendsten in seiner Erringung und des umfassendsten in sei-nem Resultate von allen denen, welche seit dem Anfange jenerRevolution errungen worden waren, deren Ende die leidendenund erbitterten Nationen Europa's so lange und heiß ersehnthatten.