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auf die Mitglieder der beiden Kammern des Parlaments zuverschaffen gewußt und kannte genau die Stimmung der Be-wohner des Nord-Departements, welche bei der Rückkehr Na-poleons von Elba keineswegs den Enthusiasmus der großenMasse der Nation getheilt hatten. Er war daher überzeugt,daß er die Sicherheit der Operationen auf Paris viel besserdurch Maßregeln begründe, welche dem französischen Volke be-wiesen, daß die Missten ihm freundlich, gegen Napoleon aberunerbittlich feindselig gesinnt waren und daß er viel größereVortheile aus der Gegenwart und dem Einfluß des legitimenMonarchen ziehen könne, als dies selbst durch eine Verstär-kung der militairischen Macht möglich wäre.
Durch dieses Verfahren des Herzogs wurde der SacheLudwig des XVlll. ein unermeßlicher Vorschub geleistet. DieBewohner der nördlichen Departements waren im Allgemei-nen der ewigen Kriege müde, da dieselben nur dazu dienten,die Macht Napoleons aufrecht zu erhalten und zu vergrößern.Sie sehnten jetzt sich nach den Segnungen des Friedens undsahen daher in der wohlmeinenden Gesinnung der Alliirtenund in der Unterstützung, welche dieselben der Autorität desKönigs gewahrten, einen Beweis ihres Entschlusses, die Kriegs-partei zu unterdrücken und mit dem legitimen Souverain inein Bündniß zu treten. Bald sah man die weiße Fahne vonzahllosen Thürmen wehen. Die Zeit des Königthums brach,begünstigt durch den wankelmüthigen Charakter der Franzosen,schnell herein. Als dieser Strom der Hauptstadt zurollte, er-hielt er durch die gewöhnliche Voraussicht und den sicherenTakt des Herzogs einen Impuls, durch welchen derselbe nichtblos im leichten Triumphe mit fortgetragen wurde, sondernauch bei seinem Ende jede Spur der usurpirtcn HerrschaftNapoleons und seiner Anhänger hinwegschwemmte.