297
und des 2ten westphalischen Landwehr-Regiments als Garni-son des Platzes zurück.
Der Rest des Ziethenschen Korps war noch vor Über-gabe der Festung bei Guise angekommen, worauf die aus der3ten Brigade bestehende Avantgarde weiter vorging, Orignyjedoch nicht vor 9 Uhr Abends erreichte. Das Iste schlesischeHusaren-Regiment streifte bis Ribemont. Von der Reserve-Kavalüme wurden Patrouillen nach Crecy, Pont k Bussy undLa Före gesendet, um die Serre zu beobachten.
Thielemann marschirte von Avesnes auf Nouvion undtraf daselbst um 4 Uhr Nachmittags ein. Die Beobachtungs-Detaschements, welche von diesem Korps links abgesendet wor-den waren, um Nachrichten über die Grouchysche Armee ein-zuziehen, erreichten am Abend Hirson und Vervins. Eben sowurden Rekognoscirungs-Patrouillen nach der von Mezisresüber Montcornet nach Laon führende Straße gesendet.
Bülow marschirte mit dem 4ten Armee-Korps, der preu-ßischen rechten Kolonne, von Femy nach Aisonville und Ber-nonville. Die von diesem Korps abgesendeten Kavallerie-De-taschements gelangten bis Chatillon an der Oise und fandenSt. Quentin unbesetzt. Als dies dem General von Sydow,welcher mit der Avantgarde bei Fontaine notre Dame eintraf,erfuhr, eilte er sogleich vor und versicherte sich dieses wichti-gen Punktes. Eine Abtheilung französischer Kavallerie waram vorhergehenden Tage von demselben nach Laon abmar-schirt. Die zur Einschließung von Landreckes zurück geblie-benen Truppen trafen jetzt beim 4ten Korps wieder ein.
Durch diese Marsche und den Halt des Herzogs vonWellington waren die Preußen um einen Tageinarsch der al-liirten Armee voraus.
Die Truppen Grouchy's erreichten an demselben TageRöthel.