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Die Reste des Isten und 2ten französischen Armeekorps,deren Detaschements am vorigen Tage bei Compiegne, Crespy,Ereil und Senlis geschlagen worden waren, befanden sich imvollen Rückzüge, theils auf der Straße von Senlis, theilsauf der von Soiffons.
Die Kaisergarde und das 6te Korps waren bei Villers-Cotterets,
das 3ke und 4ks Kökps bei Soiffons.
Das Haupt-Quartier Grouchy's war in Villers-Cotterets.
Als General von Pirch Ik in der Nacht zum 28sten um1 Uhr mit der Avantgarde des Isten Armeekorps zu Longprvbei Villers-Cotterets eintraf, hörte er, daß dieser Ort vomFeinde nur schwach besetzt sei. Er beschloß daher, ihn so-gleich durch einen Ueberfall zu nehmen und bestimmte dazudas Füsilier-Bataillon des 6ten Regiments und die branden-burgschen Dragoner. Die Tete dieses Detaschements über-fiel, durch einen Wald und die kaum hereinbrechende Dunkel-heit begünstigt, eine französische reitende Batterie von 14 Ge-schützen nebst 20 Munitionswagen, welche unter einer Es-korte von 150 Mann auf einem Nebenwege desselben Waldesvorgingen. Die ganze Umgegend von Villers-Cotterets warin der That von französischen Truppen bedeckt. Dieselbenhatten sich so zerstreut, um nach dem langen Marsche schnel-ler Lebensmittel erhalten und um 2 Uhr Morgens wiederaufbrechen zu können. Sie befanden sich daher zur Zeit desUeberfalls alle auf dem Marsche. Pirch stürmte nun nachVillers-Cotterets hinein und machte daselbst viele Gefangene.Grouchy entkam nur mit Mühe. Er bestieg so eben seinPferd und eilte zum entgegengesttzten Thore hinaus. Aufdem Windmählcnberge an der Straße nach Nanteuil ange-kommen, gelang es ihm, seine Truppen zu sammeln und zuformiren. Pirch sandte Kavallerie-Abtheilungen zur Verfol-