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Man wird sich erinnern, daß Oberst-Lieutenant von Sohrden Befehl erhalten hatte, am Morgen des 30sten Juni dieBrücke von St. Germain mit preußischer leichter Kavalleriezu passiren und sich am Isten Juli auf der Straße nachOrkans zu zeigen. Die Brigade brach mit Tagesanbruch des30sten auf, marschirte durch Montmorency und Argenteuilnach St. Germain und stieß daselbst auf das aus dem 8tenHusaren-Regimeut und zwei Infanterie-Bataillonen bestehendeDetaschement des Majors von Colomb. Sodann marschirtesie noch eine starke Stunde weiter, erreichte Marly an derVersailler Straße mit einbrechender Nacht und bivakirte da-selbst. Am Morgen des Isten Juli trat Oberst-Lieutenantvon Sohr seinen Marsch wieder an und schlug die Richtungauf Versailles ein; er erreichte dasselbe jedoch nicht vor Mittag,da das Passiren des dortigen durchschnittenen Terrains sehrviel Aufenthalt verursacht hatte und er auch immer erst dieMeldungen seiner zur Aufklärung des Feindes ausgesandtenDetaschemenks abwarten mußte. Diese kühne und gewagteBewegung der Sohrschen Brigade, welche als Freikorps agie-ren sollte, entging der Beobachtung des Feindes nicht. Ge-neral Excelmans befehligte die französische Kavallerie auf derSüdseite von Paris. Sobald er die Nachricht erhielt, daßzwei preußische Husaren - Regimenter über Marly auf Ver-sailles vorgingen, beschloß er, sie anzugreifen. Er ging dahermit den öten, löten und LOsten Dragonern und den 6tenHusaren, im Ganzen an 300 Mann, auf der von Mont Rougenach Plessis - Piquet führenden Straße gegen die preußischeBrigade vor. Gleichzeitig wurde die leichte Kavallerie-Divi-sion Pirs mit dem drei Bataillone starken 33sten Infanterie-Regiment gegen Flanke und Rücken der preußischen Brigadedetaschirt. Die 5ten und 6ten Lanciers marschirteu auf derStraße nach Ssvres auf Viroflay, die 6ten Chaffeurs be-